Gruppo Lampogas

6.1. - 14.1.2018
BALLOONWEEK

ASV DOLOMITI BALLOONFESTIVAL
Pustertalerstr. 15, I-39034 Toblach
Dolomiten - Südtirol - Italien
Tel. 0039 0474 972132
 oder 0039 0474 972458
Fax 0039 0474 972065
E-Mail: info@balloonfestival.it

Häufig gestellte Fragen:

Antworten:

Wo und wann treffen sich Passagiere um ihre Ballonfahrt anzutreten?
Falls am Tag vorher per Telefon nicht anders besprochen, treffen die Ballonpassagiere im Falle einer Normalfahrt (Dauer circa 1 Stunde) um 9 Uhr morgens am Infostand am Startfeld ein. Dieses befindet sich knapp unterhalb der deutschsprachigen Mittelschule in Toblach. Von der Hauptstraße gut sichtbar, finden sie Pfeile und Hinweisschilder, welche Ihnen den Weg zum Startplatz anzeigen. Für Weitfahrten, beispielsweise bei Dolomiten- oder Alpenüberquerungen, wird am Telefon ein individueller Startzeitpunkt vereinbart, wobei dieser in der Regel kurz vor 9 Uhr morgens liegen wird. Nach einem kurzen Check-in (Einlösung der Gutscheine, Bezahlung des Fahrtpreises, usw.) werden die Passagiere den jeweiligen Pilotenteams zugewiesen, welche diese zum Startplatz des Ballons begleiten. Dort angelangt, werden die Passagiere vom Ballonführer noch einmal über den Ablauf der anstehenden Ballonfahrt informiert; mit dem Aufbau des Ballons kann dann begonnen werden. Grundsätzlich findet der Antritt der Ballonfahrt circa eine Stunde nach dem Eintreffen am Infostand statt.

Erfolgt der Start der Ballone immer in Toblach?
In der Regel starten alle Ballone am Startfeld in Toblach. Bei gewissen Wetterbedingungen kann es aber auch sein, dass sich der Pilot für einen so genannten „Fly-in“ entscheidet, d. h. dass das Ballonteam inklusive aller Passagiere mit dem Begleitfahrzeug einen anderen beliebigen Startplatz aufsucht um dann in Folge im Heißluftballon auf das Startfeld in Toblach zurück zu kehren. Treffpunkt ist auch bei dieser Fahrt, wie auch bei allen anderen, der Infostand unterhalb der Mittelsschule in Toblach.

Kann ich als Passagier entscheiden, in welche Richtung ich fahren möchte bzw. kann ich an meinem Haus vorbei fahren oder sogar dort landen?
Grundsätzlich handelt es sich beim Ballonfahren um eine Freiluftsportart, welche deshalb auch zu 100% von den äußeren Witterungsbedingungen abhängig ist. Da Heißluftballone nicht mechanisch angetrieben werden und somit auch kein Steuerungsmittel haben, hängt die Fahrtrichtung ausschließlich von den Windrichtungen in den unterschiedlichen Luftschichten ab. Deshalb ist es dem Piloten auch nur begrenzt möglich, seinen Ballon zu manövrieren. Lassen es die Wetterbedingungen zu, wird der Pilot selbstverständlich auf individuelle Wünsche der Passagiere eingehen.

Wie komme ich als Passagier wieder auf das Startfeld zurück, wo ich mein Auto geparkt habe?
Da eine Ballonfahrt ausschließlich von der Windrichtung abhängig ist, unterscheidet sich der Startplatz in der Regel vom Landeplatz des Ballons. Deshalb ist jedes Ballonteam mit einem Begleitfahrzeug mit Anhänger ausgestattet, welches den Ballon während der Fahrt verfolgt und das ganze Equipment und alle Passagiere wieder an den Startplatz in Toblach zurückbringt. Ein vorzeitiges Aussteigen auf dem Rückweg nach Toblach ist natürlich auch möglich.

Sind Ballonkörbe mit einer Toilette ausgestattet?
Nein!! Bitte suchen Sie vor Antritt der Ballonfahrt die am Startfeld zu Verfügung stehenden Toiletten auf um sich etwaige Unannehmlichkeiten während der Fahrt zu ersparen. In äußersten Notfällen erhalten sie vom Piloten eine provisorische Vorrichtung im Korb, welche schlimmere Folgen verhindern soll.

Warum ist es Kindern unter 12 Jahren bzw. unter einer Körpergröße von 1,30 m verwährt, eine Ballonfahrt anzutreten?
Neben versicherungstechnischen Gründen, welche je nach Herkunftsland des Piloten enger oder weiter gefasst sind, besteht der Hauptgrund dieser Regelung in der Tatsache, dass der Ballonkorb in der Regel eine Außenhöhe von 1,20-1,30 m aufweist und es daher für Kleinkinder nicht möglich ist, über diesen Rand hinweg zu sehen. Das Halten von Kleinkindern auf dem Arm der Eltern ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

Kann ich mir den Ballonpilot selbst aussuchen?
In der Regel weist der Veranstalter den Passagieren ein Ballonteam zu. Auf individuelle Wünsche, sofern möglich, nehmen wir natürlich gerne Rücksicht. Im Zuge eines Telefongesprächs, welches am Vortag der Ballonfahrt zwischen dem Veranstalter und dem Passagier stattfindet, wird dieser nach seinen Präferenzen (z.B. Sprache des Piloten, Herkunftsland, usw.) befragt um ihm ein noch spannenderes Ballonerlebnis zu ermöglichen. Der Veranstalter wird alles in seiner Macht befindliche versuchen um auf individuelle Wünsche einzugehen, jedoch kann dafür keine Garantie übernommen werden.

Warum „Ballon fahren“ und nicht „fliegen“?
Für viele Laien unverständlich, doch alle Piloten aus dem deutschsprachigen Raum legen auf den Ausdruck „Ballon FAHREN“ besonders großen Wert. Ja es geht manchmal so weit, dass manche Vertreter der Ballonzunft sogar beleidigt sind, wenn von „fliegen“ gesprochen wird. Für den Begriff „BallonFAHRT“ gibt es einen physikalischen und einen historischen Grund:
Einerseits ist der Ballon, sei es ein Heißluft- als auch ein Gasballon, ein Aerostate. Er bewegt sich also im Gegensatz zum Flugzeug oder Hubschrauber nach den Gesetzen der Aerostatik. Das grundlegende Prinzip ist "leichter als Luft". In der Hülle des Heißluftballons hat die erwärmte Luft eine geringere Dichte als die Umgebungsluft. Sprich die heiße Luft im Ballon ist leichter als die Luft außerhalb der Hülle. Beim Gasballon befindet sich ebenfalls in der (nebenbei viel dickeren Gummi-) Hülle ein Gas geringerer Dichte. Diese Funktionsweise hat ihre Grundlage in der Theorie der Aerostatik, die nach einem Satz des Archimedes (287-212 v. Christus) definiert ist.
Noch heute sagen die Physiker also "alles was leichter ist als Luft, fährt". Das gilt allerdings auch für Zeppeline.
Soviel erst einmal zur trockenen Physik. Wer sich weiter dafür interessiert, möchte doch bitte unter Archimedes in einem Nachschlagewerk für Physik nachschlagen.
Dann gibt es noch einen anderen Grund, warum ein Ballon nicht fliegt. Die ersten Ballonfahrer, bzw. die Erfinder des ersten Ballons, die Gebrüder Montgolfiere, sagten schon damals im Jahre 1783, dass sie in das Luftmeer entschweben. Und da die Seefahrer im (Wasser-) Meer fahren, fahren Ballone im Luftmeer. So übernahmen sie die "Regeln" der Seefahrt.
Und noch ein Grund fürs Ballonfahren: Wenn Sie einmal selbst Ballon gefahren sind, merken Sie, dass es ein fahren, ein schweben, ein dahin gleiten ist. Die Erde bewegt sich langsam unter einem, doch von der Hektik, dem Krach und der Geschwindigkeit des Fliegens ist man weit entfernt.
Zum Abschluß nun noch einen kleinen Wehmutstropfen: nur in der deutschsprachigen Welt wird von Fahren geredet, im amerikanischen wird geflogen. Hier heißt es fly balloon, ballooning oder make a balloonride. (Quelle: www.ballonservice.de)

Immer wieder wird von der „Ballontaufe“ gesprochen – was ist das eigentlich?
Zu Beginn der Ballonfahrergeschichte im 18. Jahrhundert war es nur den Adeligen vorbehalten, in einem Ballon zu fahren. Daraus hat sich der Brauch entwickelt, dass man mit einer Ballontaufe nach der ersten Ballonfahrt einen „Adelstitel der Lüfte“ verliehen bekommt. Dazu wird Sie ihr Ballonpilot nach der geglückten Landung mit Feuer und Sekt taufen und Ihnen Ihren Titel mit einer Urkunde verleihen. Es wird Ihnen dabei mit einem Gelöbnis auferlegt, Ihren Titel zu führen (d. h. auswendig zu kennen) und niemals wieder das Wort „Fliegen“ im Zusammenhang mit Ballonen zu verwenden.

Welchen Treibstoff benutzen Ballons?
Propangas. Das in speziellen Stahlzylindern mitgeführte Gas wird im Brenner entzündet. Dieser lässt eine Flamme von ca. 1600 Grad Celsius entstehen. Je nach Fahrweise und Beladung verbraucht ein Ballon ca. 100-120 Liter pro Stunde. Die Leistung des Brenners liegt bei ca. 600 KW!

Braucht man eine Ausbildung um Ballon fahren zu dürfen?
Selbstverständlich. Um als Ballonpilot tätig zu werden, braucht man den Pilotenschein. Dieser ist in fast allen Punkten (z.B. Navigation, Luftrecht, Meteorologie) identisch mit dem Pilotenschein für Sportflugzeuge. Neben umfangreichem theoretischem Wissen muss der Pilot eine praktische Ausbildung und Kenntnisse im Flugfunkbetrieb nachweisen. Jeder Pilotenschein ist nur befristet gültig. Er bleibt nur erhalten, wenn man jährlich eine Mindestanzahl Stunden auf dem jeweiligen Luftfahrzeug absolviert und ein Fliegerarzt die Tauglichkeit bescheinigt. Bei gewerblich startenden Piloten sind die Anforderungen noch etwas höher; so wird z. B. eine jährliche Überprüfungsfahrt mit einem vereidigten Prüfer des Luftfahrtbundesamtes durchgeführt. Bei groben Verstößen- auch im Straßenverkehr- kann der Pilotenschein entzogen werden.

Ist es nicht kalt in der Höhe?
Die Temperatur in der Höhe unterscheidet sich nicht signifikant von jener am Boden. Die Temperatur sinkt zwar je 100 Meter um ca. ein Grad, im Ballonkorb ist aber fast kein Wind zu spüren da sich der Ballon mit dem Wind fortbewegt. Und dann ist ja noch die Flamme unmittelbar über den Köpfen der Ballonfahrer, deswegen merkt man fast keinen Unterschied zur Bodentemperatur. Als optimale Kleidung wird vom Veranstalter Skibekleidung empfohlen: mehrere Schichten, warme Jacke, dicke Socken und festes Schuhwerk, welches wenn möglich über die Knöchel reicht.

Aus welchen Materialien besteht der Ballon?!
Die Hülle besteht zum größten Teil aus Nylon und ist innen mit Polyurethan beschichtet. Die Reißfestigkeit beträgt im Neuzustand ca. 23 kg/cm³. Bei Werten unter 13,6 kg/cm³ ist die Hülle nicht mehr lufttüchtig und muß entweder repariert oder aus dem Verkehr gezogen werden. Unser Ballon hat an den thermisch am höchsten belasteten Stellen (ganz oben wo die Temperatur am höchsten ist) einen speziellen "Hyperlast"-Stoff. Die Lebenserwartung einer Ballonhülle beträgt ca. 400-max. 700 Stunden.
Der Korb besteht aus einem Weidengeflecht. Das "Chassis" besteht aus einem Stahlrahmen. Die Korbseile sind aus Nirostastahl. Mit im Korb sind diverse Ausrüstungsgegenstände wie z. B. Funk (ein spezielles Flugfunkgerät), GPS, Feuerlöscher, Notwurfleine etc. untergebracht.
Die Gaszylinder sind speziell für Ballone konstruierte Stahlflaschen mit ca. 50 Liter Gasinhalt pro Flasche.
Der Brenner, der die Luft in der Hülle erhitzt, leistet ca. 600 kw. Er besteht aus 2 unabhängig voneinander arbeitenden Brennerspiralen mit 2 Pilotflammen. Bei Ausfall eines Brenners bzw. einer Brennerspirale besteht absolut keine Gefahr da diese völlig autonom arbeiten. (Quelle: www.ballonpiloten.de)

215 Euro – Warum ist eine Ballonfahrt eigentlich so teuer?
Entgegen der geläufigen Meinung handelt es sich beim Ballonsport um eine äußerst kostenintensive Aktivität. Zum einen resultieren die Preise für Passagiere aus den extrem hohen Anschaffungskosten für den Heißluftballon (Hülle, Brenner u. Korb kosten circa 70.000 €) und dem antriebsstarken Begleitfahrzeug mit Anhänger, zum anderen treiben die aktuellen Gaspreise den Preis für eine Ballonfahrt mächtig in die Höhe. Dazu gesellen sich noch jährliche Kosten für Wartung und Lizenzen, sowie Personalkosten für das gesamte Ballonteam. Ohne Sponsoren und ohne Rückgriff auf private Vermögen wäre das Ballonfahren eine Sportart, welche nur den gut Betuchten Piloten möglich wäre.

Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Überblick verschafft zu haben und freuen uns auf eine Ballonfahrt mit Ihnen! Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung
Wo und wann treffen sich Passagiere um ihre Ballonfahrt anzutreten?
Falls am Tag vorher per Telefon nicht anders besprochen, treffen die Ballonpassagiere im Falle einer Normalfahrt (Dauer circa 1 Stunde) um 9 Uhr morgens am Infostand am Startfeld ein. Dieses befindet sich knapp unterhalb der deutschsprachigen Mittelschule in Toblach. Von der Hauptstraße gut sichtbar, finden sie Pfeile und Hinweisschilder, welche Ihnen den Weg zum Startplatz anzeigen. Für Weitfahrten, beispielsweise bei Dolomiten- oder Alpenüberquerungen, wird am Telefon ein individueller Startzeitpunkt vereinbart, wobei dieser in der Regel kurz vor 9 Uhr morgens liegen wird. Nach einem kurzen Check-in (Einlösung der Gutscheine, Bezahlung des Fahrtpreises, usw.) werden die Passagiere den jeweiligen Pilotenteams zugewiesen, welche diese zum Startplatz des Ballons begleiten. Dort angelangt, werden die Passagiere vom Ballonführer noch einmal über den Ablauf der anstehenden Ballonfahrt informiert; mit dem Aufbau des Ballons kann dann begonnen werden. Grundsätzlich findet der Antritt der Ballonfahrt circa eine Stunde nach dem Eintreffen am Infostand statt.

Erfolgt der Start der Ballone immer in Toblach?
In der Regel starten alle Ballone am Startfeld in Toblach. Bei gewissen Wetterbedingungen kann es aber auch sein, dass sich der Pilot für einen so genannten „Fly-in“ entscheidet, d. h. dass das Ballonteam inklusive aller Passagiere mit dem Begleitfahrzeug einen anderen beliebigen Startplatz aufsucht um dann in Folge im Heißluftballon auf das Startfeld in Toblach zurück zu kehren. Treffpunkt ist auch bei dieser Fahrt, wie auch bei allen anderen, der Infostand unterhalb der Mittelsschule in Toblach.

Kann ich als Passagier entscheiden, in welche Richtung ich fahren möchte bzw. kann ich an meinem Haus vorbei fahren oder sogar dort landen?
Grundsätzlich handelt es sich beim Ballonfahren um eine Freiluftsportart, welche deshalb auch zu 100% von den äußeren Witterungsbedingungen abhängig ist. Da Heißluftballone nicht mechanisch angetrieben werden und somit auch kein Steuerungsmittel haben, hängt die Fahrtrichtung ausschließlich von den Windrichtungen in den unterschiedlichen Luftschichten ab. Deshalb ist es dem Piloten auch nur begrenzt möglich, seinen Ballon zu manövrieren. Lassen es die Wetterbedingungen zu, wird der Pilot selbstverständlich auf individuelle Wünsche der Passagiere eingehen.

Wie komme ich als Passagier wieder auf das Startfeld zurück, wo ich mein Auto geparkt habe?
Da eine Ballonfahrt ausschließlich von der Windrichtung abhängig ist, unterscheidet sich der Startplatz in der Regel vom Landeplatz des Ballons. Deshalb ist jedes Ballonteam mit einem Begleitfahrzeug mit Anhänger ausgestattet, welches den Ballon während der Fahrt verfolgt und das ganze Equipment und alle Passagiere wieder an den Startplatz in Toblach zurückbringt. Ein vorzeitiges Aussteigen auf dem Rückweg nach Toblach ist natürlich auch möglich.

Sind Ballonkörbe mit einer Toilette ausgestattet?
Nein!! Bitte suchen Sie vor Antritt der Ballonfahrt die am Startfeld zu Verfügung stehenden Toiletten auf um sich etwaige Unannehmlichkeiten während der Fahrt zu ersparen. In äußersten Notfällen erhalten sie vom Piloten eine provisorische Vorrichtung im Korb, welche schlimmere Folgen verhindern soll.

Warum ist es Kindern unter 12 Jahren bzw. unter einer Körpergröße von 1,30 m verwährt, eine Ballonfahrt anzutreten?
Neben versicherungstechnischen Gründen, welche je nach Herkunftsland des Piloten enger oder weiter gefasst sind, besteht der Hauptgrund dieser Regelung in der Tatsache, dass der Ballonkorb in der Regel eine Außenhöhe von 1,20-1,30 m aufweist und es daher für Kleinkinder nicht möglich ist, über diesen Rand hinweg zu sehen. Das Halten von Kleinkindern auf dem Arm der Eltern ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

 Kann ich mir den Ballonpilot selbst aussuchen?
In der Regel weist der Veranstalter den Passagieren ein Ballonteam zu. Auf individuelle Wünsche, sofern möglich, nehmen wir natürlich gerne Rücksicht. Im Zuge eines Telefongesprächs, welches am Vortag der Ballonfahrt zwischen dem Veranstalter und dem Passagier stattfindet, wird dieser nach seinen Präferenzen (z.B. Sprache des Piloten, Herkunftsland, usw.) befragt um ihm ein noch spannenderes Ballonerlebnis zu ermöglichen. Der Veranstalter wird alles in seiner Macht befindliche versuchen um auf individuelle Wünsche einzugehen, jedoch kann dafür keine Garantie übernommen werden.

Warum „Ballon fahren“ und nicht „fliegen“?
Für viele Laien unverständlich, doch alle Piloten aus dem deutschsprachigen Raum legen auf den Ausdruck „Ballon FAHREN“ besonders großen Wert. Ja es geht manchmal so weit, dass manche Vertreter der Ballonzunft sogar beleidigt sind, wenn von „fliegen“ gesprochen wird. Für den Begriff „BallonFAHRT“ gibt es einen physikalischen und einen historischen Grund:
Einerseits ist der Ballon, sei es ein Heißluft- als auch ein Gasballon, ein Aerostate. Er bewegt sich also im Gegensatz zum Flugzeug oder Hubschrauber nach den Gesetzen der Aerostatik. Das grundlegende Prinzip ist "leichter als Luft". In der Hülle des Heißluftballons hat die erwärmte Luft eine geringere Dichte als die Umgebungsluft. Sprich die heiße Luft im Ballon ist leichter als die Luft außerhalb der Hülle. Beim Gasballon befindet sich ebenfalls in der (nebenbei viel dickeren Gummi-) Hülle ein Gas geringerer Dichte. Diese Funktionsweise hat ihre Grundlage in der Theorie der Aerostatik, die nach einem Satz des Archimedes (287-212 v. Christus) definiert ist.
Noch heute sagen die Physiker also "alles was leichter ist als Luft, fährt". Das gilt allerdings auch für Zeppeline.
Soviel erst einmal zur trockenen Physik. Wer sich weiter dafür interessiert, möchte doch bitte unter Archimedes in einem Nachschlagewerk für Physik nachschlagen.
Dann gibt es noch einen anderen Grund, warum ein Ballon nicht fliegt. Die ersten Ballonfahrer, bzw. die Erfinder des ersten Ballons, die Gebrüder Montgolfiere, sagten schon damals im Jahre 1783, dass sie in das Luftmeer entschweben. Und da die Seefahrer im (Wasser-) Meer fahren, fahren Ballone im Luftmeer. So übernahmen sie die "Regeln" der Seefahrt.
Und noch ein Grund fürs Ballonfahren: Wenn Sie einmal selbst Ballon gefahren sind, merken Sie, dass es ein fahren, ein schweben, ein dahin gleiten ist. Die Erde bewegt sich langsam unter einem, doch von der Hektik, dem Krach und der Geschwindigkeit des Fliegens ist man weit entfernt.
Zum Abschluß nun noch einen kleinen Wehmutstropfen: nur in der deutschsprachigen Welt wird von Fahren geredet, im amerikanischen wird geflogen. Hier heißt es fly balloon, ballooning oder make a balloonride. (Quelle: www.ballonservice.de)

Immer wieder wird von der „Ballontaufe“ gesprochen – was ist das eigentlich?
Zu Beginn der Ballonfahrergeschichte im 18. Jahrhundert war es nur den Adeligen vorbehalten, in einem Ballon zu fahren. Daraus hat sich der Brauch entwickelt, dass man mit einer Ballontaufe nach der ersten Ballonfahrt einen „Adelstitel der Lüfte“ verliehen bekommt. Dazu wird Sie ihr Ballonpilot nach der geglückten Landung mit Feuer und Sekt taufen und Ihnen Ihren Titel mit einer Urkunde verleihen. Es wird Ihnen dabei mit einem Gelöbnis auferlegt, Ihren Titel zu führen (d. h. auswendig zu kennen) und niemals wieder das Wort „Fliegen“ im Zusammenhang mit Ballonen zu verwenden.

Welchen Treibstoff benutzen Ballons?
Propangas. Das in speziellen Stahlzylindern mitgeführte Gas wird im Brenner entzündet. Dieser lässt eine Flamme von ca. 1600 Grad Celsius entstehen. Je nach Fahrweise und Beladung verbraucht ein Ballon ca. 100-120 Liter pro Stunde. Die Leistung des Brenners liegt bei ca. 600 KW!

 Braucht man eine Ausbildung um Ballon fahren zu dürfen?
Selbstverständlich. Um als Ballonpilot tätig zu werden, braucht man den Pilotenschein. Dieser ist in fast allen Punkten (z.B. Navigation, Luftrecht, Meteorologie) identisch mit dem Pilotenschein für Sportflugzeuge. Neben umfangreichem theoretischem Wissen muss der Pilot eine praktische Ausbildung und Kenntnisse im Flugfunkbetrieb nachweisen. Jeder Pilotenschein ist nur befristet gültig. Er bleibt nur erhalten, wenn man jährlich eine Mindestanzahl Stunden auf dem jeweiligen Luftfahrzeug absolviert und ein Fliegerarzt die Tauglichkeit bescheinigt. Bei gewerblich startenden Piloten sind die Anforderungen noch etwas höher; so wird z. B. eine jährliche Überprüfungsfahrt mit einem vereidigten Prüfer des Luftfahrtbundesamtes durchgeführt. Bei groben Verstößen- auch im Straßenverkehr- kann der Pilotenschein entzogen werden.

Ist es nicht kalt in der Höhe?
Die Temperatur in der Höhe unterscheidet sich nicht signifikant von jener am Boden. Die Temperatur sinkt zwar je 100 Meter um ca. ein Grad, im Ballonkorb ist aber fast kein Wind zu spüren da sich der Ballon mit dem Wind fortbewegt. Und dann ist ja noch die Flamme unmittelbar über den Köpfen der Ballonfahrer, deswegen merkt man fast keinen Unterschied zur Bodentemperatur. Als optimale Kleidung wird vom Veranstalter Skibekleidung empfohlen: mehrere Schichten, warme Jacke, dicke Socken und festes Schuhwerk, welches wenn möglich über die Knöchel reicht.

Aus welchen Materialien besteht der Ballon?!
Die Hülle besteht zum größten Teil aus Nylon und ist innen mit Polyurethan beschichtet. Die Reißfestigkeit beträgt im Neuzustand ca. 23 kg/cm³. Bei Werten unter 13,6 kg/cm³ ist die Hülle nicht mehr lufttüchtig und muß entweder repariert oder aus dem Verkehr gezogen werden. Unser Ballon hat an den thermisch am höchsten belasteten Stellen (ganz oben wo die Temperatur am höchsten ist) einen speziellen "Hyperlast"-Stoff. Die Lebenserwartung einer Ballonhülle beträgt ca. 400-max. 700 Stunden.
Der Korb besteht aus einem Weidengeflecht. Das "Chassis" besteht aus einem Stahlrahmen. Die Korbseile sind aus Nirostastahl. Mit im Korb sind diverse Ausrüstungsgegenstände wie z. B. Funk (ein spezielles Flugfunkgerät), GPS, Feuerlöscher, Notwurfleine etc. untergebracht.
Die Gaszylinder sind speziell für Ballone konstruierte Stahlflaschen mit ca. 50 Liter Gasinhalt pro Flasche.
Der Brenner, der die Luft in der Hülle erhitzt, leistet ca. 600 kw. Er besteht aus 2 unabhängig voneinander arbeitenden Brennerspiralen mit 2 Pilotflammen. Bei Ausfall eines Brenners bzw. einer Brennerspirale besteht absolut keine Gefahr da diese völlig autonom arbeiten. (Quelle: www.ballonpiloten.de)

Warum ist eine Ballonfahrt eigentlich so teuer?
Entgegen der geläufigen Meinung handelt es sich beim Ballonsport um eine äußerst kostenintensive Aktivität. Zum einen resultieren die Preise für Passagiere aus den extrem hohen Anschaffungskosten für den Heißluftballon (Hülle, Brenner u. Korb kosten circa 70.000 €) und dem antriebsstarken Begleitfahrzeug mit Anhänger, zum anderen treiben die aktuellen Gaspreise den Preis für eine Ballonfahrt mächtig in die Höhe. Dazu gesellen sich noch jährliche Kosten für Wartung und Lizenzen, sowie Personalkosten für das gesamte Ballonteam. Ohne Sponsoren und ohne Rückgriff auf private Vermögen wäre das Ballonfahren eine Sportart, welche nur den gut Betuchten Piloten möglich wäre.

Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Überblick verschafft zu haben und freuen uns auf eine Ballonfahrt mit Ihnen! Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!





 

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