Gruppo Lampogas

6.1. - 14.1.2018
BALLOONWEEK

ASV DOLOMITI BALLOONFESTIVAL
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Dolomiten - Südtirol - Italien
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Die Geschichte der Ballonfahrt

montgolfier balloonDer Heißluftballon wurde von den Brüdern Joseph  Michel und Jacques Etienne Montgolfier erfunden. Aus der Beobachtung,  dass Rauch nach oben steigt, schlossen sie, dass dieser, in einem  leichten Behälter verpackt, den gesamten Behälter nach oben ziehen  müsste. Dabei gingen sie irrtümlich davon aus, ein neues, leichtes Gas entdeckt zu haben.
  
    
Die  erste Ballonfahrt fand am 4. oder 5. Juni 1783 statt, Menschen waren  nicht an Bord. Die zweite Fahrt fand am 19. September in Versailles  statt. Weil man der Sache aber noch nicht richtig traute, und auch noch  nichts über das "Luftmeer" wusste, zog man es vor, statt Menschen drei  Tiere, nämlich einen Hahn, eine Ente und einen Hammel zu befördern. Die  ersten Ballonfahrer in der Menschheitsgeschichte waren Jean-François  Pilâtre de Rozier und der Gardeoffizier François d'Arlandes, die am 21.  November 1783 aus dem Garten des Schlosses La Muette bei Paris mit  einem Heißluftballon aufstiegen. Die erste bemannte Ballonfahrt  außerhalb Frankreichs wurde von Don Paolo Andreani   und den Brüdern Agostino und Carlo Gerli am 25. Februar 1784 in der Nähe von Mailand unternommen.
  
  
Heißluftballons wurden nach ihren Erfindern auch Montgolfièren genannt.
  
Bei  konstantem Druck sinkt die Dichte von Gasen mit steigender Temperatur.  Durch den Dichteunterschied der kälteren äußeren Luft und der inneren  wärmeren Luft des Heißluftballons entsteht so eine Auftriebskraft.  Dieser wirkt jedoch die Schwerkraft (das Gewicht) des Heißluftballons  entgegen. Das Gewicht des Heißluftballons setzt sich - vereinfacht  dargestellt - aus dem Gewicht der ihm angehängten Nutzlast (Korb mit  Brenner, Gasbehältern und Insassen) sowie aus dem Gewicht der  Ballonhülle zusammen.
  
  
Eine größere Hülle trägt mehr Nutzlast. Gängige Größen sind 3000 - 5000 Kubikmeter. Die  Auftriebskraft steigt bei konstantem Dichteunterschied zwischen innerer  und äußerer Luft mit der dritten Potenz des Durchmessers, während das  Gewicht der Hülle nur quadratisch wächst. Ein  Heißluftballon benötigt so einen Mindestdurchmesser, um abheben zu  können. Die Temperatur beträgt während einer Ballonfahrt ca. 90 °C.
  
   
Es ist nicht möglich, einen Ballon direkt zu steuern. Um auf die  Fahrtrichtung und -geschwindigkeit Einfluss zu nehmen, werden die sich  in unterschiedlichen Höhen voneinander unterscheidenden Windrichtungen  und -geschwindigkeiten ausgenutzt. Durch gezieltes Steigen oder Sinken  können Winde so ausgenutzt werden, um sich einem gewünschten Ziel zu  nähern.
   
  
Durch Betätigung des Brenners wird  die Luft in der Hülle erwärmt, wodurch der Ballon steigt. Durch  langsames Abkühlen der Luft beginnt der Ballon wieder zu sinken. Ein  rasches Sinken des Ballons kann durch das Öffnen des sogenannten  "Parachutes" erfolgen. Der Parachute ist aus demselben Material wie die  Hülle und befindet sich an der Spitze des Ballons. Während des  Aufrüstens wird der Parachute durch Klettverschlüsse mit der umgebenden  Hülle verbunden und geschlossen. Während der Fahrt bleibt der Parachute  durch den Druck der aufsteigenden warmen Luft geschlossen. Durch Ziehen  an einem Seil kann der Pilot den Parachute öffnen. Dadurch kann warme  Luft schnell aus der Hülle entweichen. Durch Loslassen der Leine wird der Parachute wieder durch die warme Luft geschlossen.
   
  
Mittels tangentialem Luftaustritt durch Steuerdüsen, nahe dem Ballonäquator,  kann ein Ballon um seine Hochachse gedreht werden, etwa, um den Korb  zur Landung günstig auszurichten.

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